![]()
Historischer Weilermer Fußballsport
|
Verstaubte
Geschichte, historisches Wirrwarr, Zahlen und Namen – klingt irgendwie
langweilig. Doch tauchen Sie ein und lernen Sie die Wurzeln unseres
PHÖNIX PFALZGRAFENWEILER kennen. Kurz, knackig, prägnant, auch mal
amüsant – und vor allem bebildert. |
|
![]() |
Schnitt – der zweite Weltkrieg ist zu Ende. Und das Leder rollt wieder in Pfalzgrafenweiler, obwohl damit eigentlich gegen die Gesetzte der Besatzungsmacht verstoßen wird. Die Turner und die Fußballer gründen einen gemeinsamen Verein, den TuS Pfalzgrafenweiler – doch diese Kombination scheitert schon nach fünf Jahren, im Jahre des Wunders von Bern.
Ein reiner
Fußballverein muss wieder her, lasst ihn wieder auferstehen, den PHÖNIX
aus der Asche. Siegfried Smago hat mittlerweile für vier Jahre das Amt des Vorsitzenden übernommen, wird dann von Heinz Schlegel abgelöst. Nach über 50 Jahren gesellt sich jetzt auch der sportliche Erfolg ins Vereinsleben. |
| Siegfried Smago, heute Ehrenvorsitzender |
| Anfang der 80er schafft der PHÖNIX den Sprung in die Bezirksliga, was nicht zuletzt auf die gute Jugendarbeit zurückzuführen ist. Im Jugendfußball hat sich der Verein mittlerweile einen sehr guten Ruf erarbeitet. Wir schreiben das Jahr 1986. Erstmals kann sich der PHÖNIX den Titel „Bezirksmeister“ auf die Fahnen schreiben und den Weg in die Landesliga antreten. Dass dies zu den Feierlichkeiten zum 60-jährigen Vereinsjubiläum passt, liegt auch heute noch auf der Hand. Zwar ging´s sportlich postwendend zurück in die Bezirksliga – doch anstatt den negativen Begriff „Fahrstuhlmannschaft“ zugesprochen zu bekommen, hat sich der PHÖNIX als eines der stärksten Teams im Fußballbezirk Nördlicher Schwarzwald etabliert. Bereits 1991, dann unter der erneuten Vereinsführung von Siegfried Smago, führt der sportliche Weg wieder ins Oberhaus. |
![]() Meister in der Bezirksliga 1985/1986 |
|
Ein Jahr lang kann die Landesliga sogar gehalten werden – doch auch dann ereilt den PHÖNIX das harte Schicksal. Seit 1993 hat nun Dieter Ruf das Zepter in der Hand und schaffte das Fundament für den dritten Landesliga-Aufstieg in der Saison 1994/1995. Nach dem Abstieg in der darauf folgenden Saison etabliert sich der PHÖNIX wieder als ordentliche Bezirksliga-Mannschaft. Zur Jahrtausendwende wird die Vereinsphilosophie grundsätzlich in Frage gestellt. Statt mit Spielern aus dem ganzen Kreis den sportlichen Erfolg zu erzwingen, baut der Verein nun wieder auf Spieler aus den eigenen Reihen, fördert Talente und formt den eigenen Kader. Mit diesem Umbruch war 2002 nach über 20 Jahren auch der bittere Abstieg in die Kreisliga A verbunden. Doch erneut – eben wie PHÖNIX aus der Asche – schaffte das sehr junge Team drei Jahre später den Wiederaufstieg ins Bezirks-Oberhaus, wo sich das gewachsene Team hoffentlich wieder auf Jahre etablieren kann. Das Fundament hierfür liefert eine engagierte Vereinsführung und ein guter sportlicher Unterbau. In allen Altersklassen vertreten Jugendspieler die blau-weißen PHÖNIX-Farben, die Zweite Mannschaft kann Personalprobleme der Ersten Mannschaft immer wieder abfedern und jungen, talentierten Spielern den Schritt in den aktiven Bereich erleichtern. |
![]() |
| Simon Braun durfte 2005 den Meisterwimpel in Empfang nehmen. |
Die nächsten glorreichen Kapitel folgen hoffentlich in Kürze...